Kundenversteher, Change Manager, Entwickler – Robert hat in seinem Job als Softwarearchitekt viele Rollen. Seit 6 Jahren führt er Softwaresysteme bei Kunden ein oder baut sie um. Wie er sich entwickelt hat und was seinen Job besonders macht, hat er uns im Interview verraten:

Robert – Wie sieht dein Alltag als Softwarearchitekt aus?

Ich spreche mich sehr viel mit Kollegen ab, über Lösungen, die wir konzipieren wollen. Mit unseren Kunden bespreche ich wiederum deren Erwartungshaltung und inwieweit unsere Lösungsvorschläge diese decken. Als drittes erarbeite ich dann die tatsächlichen Lösungen mit Kollegen, die bei Kunden zum Tragen kommen.

Du arbeitest konkret im Bereich SAP – Warum SAP und warum SAP in der MMS?

SAP hat eine sehr lange, erfolgreiche Historie und wird von sehr vielen Unternehmen in Deutschland eingesetzt, in den verschiedensten Bereichen. Ich kümmere mich speziell um den Bereich E-Commerce, also der Onlineverkauf von Waren. Die Software ist so aufgebaut, dass sie als Basis für viele Unternehmen eingesetzt werden kann. Die spätere Lösung muss allerdings an die Anforderungen von jedem Unternehmen individuell angepasst werden. Die MMS begleitet die Unternehmen bei der Einführung neuer Systeme und genau dabei bin ich gefragt. Das heißt spezifisch auf das jeweilige Unternehmen eingehen, Arbeitsabläufe verstehen, Anforderungen und Erwartungen konkretisieren und die Software so konzipieren, dass sie die Erwartungen erfüllt. Dabei muss das System natürlich auch mit weiteren Systemen innerhalb der Unternehmen zusammenarbeiten. Dafür stellt SAP eine sehr gute Grundlage zur Verfügung, auf der wir erfolgreich aufsetzen können.

Was liebst du besonders an deinem Job?

Es sind viele Punkte. Ich komme mit vielen verschiedenen Leuten in Kontakt, sei es auf Seite des Kunden, sei es innerhalb der MMS. Im Idealfall durchlebe ich von Anfang bis Ende den kompletten Projektablauf, sprich von der Angebotserstellung bis zur produktiven Abnahme. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn die entstandene Lösung erfolgreich eingeführt ist und von vielen Menschen täglich genutzt wird. Ich mag die Abwechslung durch die unterschiedlichen Kunden, Projekte und Branchen, mit denen ich zu tun habe. Es ist nicht immer das Gleiche, sondern es bietet eine gute Abwechslung.

Jede Medaille hat 2 Seiten: Was ist der unbeliebteste Teil deiner Arbeit?

Auch wenn ich die Kommunikation mit dem Kunden wahnsinnig mag – was ich weniger mag, sind Klärungen mit Kunden, dass Budget und Zeit endlich sind. Oftmals sind die Wünsche von Unternehmen deutlich größer als das, was an Zeit und Budget zur Verfügung steht. Diese Klärungen können sehr anstrengend sein.

Du bist schon 6 Jahre in der MMS – Wie hast du dich seit deinem Start weiterentwickelt?

Ich denke ich habe mich mit der MMS sehr stark weiterentwickelt. Die MMS bietet zum einen Rahmenbedingungen, wie Schulungsmaßnahmen und andere qualifizierte Formate, um sich in verschiedenen Positionen zu qualifizieren und auch um sich mit Kollegen und Experten auszutauschen. Ich habe mich durch verschiedene Projekte weiterentwickelt, auch in Bezug auf meine Rollen und Aufgaben. Zu Beginn war ich primär als Software Entwickler tätig, mittlerweile bin ich technischer Leiter.

Du hast gerade die Position des technischen Leiters angesprochen – Was bedeutet das für dich?

Ich habe die Verantwortung, um ein funktionierendes Software-System innerhalb einer definierten Zeit und Budget beim Kunden einzuführen oder anzupassen. Das heißt, innerhalb des Budgets eine Lösung zu definieren, die von meinen Kollegen innerhalb der MMS umgesetzt und beim Kunden erfolgreich eingesetzt wird. Mein Ziel ist dabei nicht nur ein zufriedener Kunde, sondern auch zufriedene Kollegen.

Dein abschließender Tipp: Was braucht man für deinen Job?

Du brauchst eine gewisse Kreativität, um dir eine Lösung zu überlegen, die später funktioniert. Außerdem muss man sehr gut mit Anderen zusammenarbeiten, da die Arbeit nicht im Alleingang funktioniert. Man sollte es mögen, sich neue Lösungen auszudenken. Nicht nur kreativ sein, sondern selber Lösungen erschaffen wollen. Ich würde es mit einem Hausbau vergleichen – du musst entwerfen, konstruieren, zusammensetzen, Ergebnisse prüfen und erschaffst damit neue Lösungen, für die tägliche Arbeit vieler Menschen. Dieses Verständnis muss vorhanden sein, damit die Arbeit Spaß macht und du mit Engagement und Freude deinen Job wahrnehmen kannst.

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