Wer eine Software oder App auf den Markt bringt, erhält über umfangreiches Testing die Sicherheit, dass die Software oder App auf jedem Endgerät einwandfrei laufen wird. In diesem Punkt sind sich Entwickler*innen, Testautomatisierer*innen und UX-Designer*innen einig: Nur ein Testing auf realen Geräten, unter realen Bedingungen und mit erfahrenen Tester*innen erzielt die notwendige Testabdeckung für schnelle und fehlerfreie Releases.

Als ausreichend getestet gelten in der Software- und App-Entwicklung Anwendungen, die auf hunderten real existierenden Endgeräten geprüft worden sind. Die Mobile Device Cloud stellt eine optimale Testinfrastruktur im mobilen Umfeld bereit und bietet somit ein optimales Mobile Device Management.

In diesem Artikel haben wir die 10 wichtigsten Fakten übers Testing in der Mobile Device Cloud zusammengestellt.

Fakt 1: Schnelle Überprüfung und Validierung von Software-Ständen

“Installation failed. Check your phone for details.“ – Immer schnellere Software-Produktlebenszyklen stellen Unternehmen vor eine große Herausforderung. Wer der Schnelligkeit nachgibt, um seine Zukunftsfähigkeit zu sichern, vernachlässigt allzu leicht die notwendige Qualität der Anwendungen. Dabei ärgert ein fehlgeschlagener Download potentielle Nutzer*innen nicht nur, sie verzichten im Anschluss komplett auf die Anwendung und raten im schlimmsten Fall ihren Freunden und Bekannten von der Nutzung. Mangelhafte Qualität führt unweigerlich zu einem negativen Markenimage.

Dennoch: der Zeitfaktor und die Komplexität der Anwendungen sitzt Entwickler*innen im Nacken. Es braucht eine Infrastruktur für Test- und Entwicklerteams, die Qualität und Geschwindigkeit miteinander vereint. Hier sind die Automatisierungs-Frameworks in der Mobile Device Cloud die Lösung, mit der Entwickler*innen automatisierte Testskripte erstellen können, um Anwendungen zuverlässig und in hohem Tempo testen zu können.

Fakt 2: vollautomatisiertes Device Testing möglich

Ein großer Vorteil der Mobile Device Cloud liegt in der Möglichkeit zur Vollautomatisierung mobiler App- und Software-Tests. Hierfür erstellen die Entwickler*innen im ersten Schritt automatisierte Testskripte über Automatisierungs-Frameworks wie Appium und binden sie bei Bedarf in gängige CI/CD-Toolketten ein.

Die Automatisierung des Mobile Device Testing ermöglicht eine schnelle Überprüfung und Validierung von Softwareständen mit geringem Initialaufwand.

Fakt 3: Durchführung manueller Funktionstests möglich

In einer durchdachten Teststrategie prüfen Software- und App-Anbieter ihre Anwendungen auch durch manuelle Testings, um den Nutzern Fehlerfreiheit und eine gute User Experience bieten zu können. Tester*innen benötigen im Rahmen des Mobile Device Managements auch die Möglichkeit für manuelle Funktionstests, um einzelne Anwendungsbeispiele überprüfen zu können.

Um manuelle Mobile App- und Software-Tests zu gewährleisten, wird die Anwendung mithilfe der Mobile Device Cloud auf den jeweiligen Geräten installiert und kann hier im Anschluss auch manuell getestet werden. Da es sich um einen Zugriff auf echte Endgeräte handelt, sind die Tester*innen tatsächlich nah an der Praxis dran.

Fakt 4: Geringer Initialaufwand

Wer für eine neue App oder Software beziehungsweise für regelmäßige Updates umfangreiche Tests durchführen möchte, der kann dank der Mobile Device Cloud erhebliche Aufwände und Kosten vermeiden. Die Gründe sind folgende:

  • Kein Erwerb der verschiedenen Mobilgeräte notwendig
  • Vermeidung der Verwaltung neuer Geräte
  • Wegfall der Logistik

In der Mobile Device Cloud können Tester*innen je nach Bedarf neue Geräte fürs Testing hinzunehmen. Der cloudbasierte Ansatz reduziert dabei den Aufwand und ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen, Geräten, Herstellern und Betriebssystemversionen für iOS und Android entsprechende dem benötigten Testbedarf. Dabei werden marktübliche Geräte in der Cloud vorgehalten.

Die Mobile Device Cloud ist damit eine Lösung, mit der Testkonzepte mit geringem Initialaufwand umgesetzt werden können.

Fakt 5: über 10.000 mögliche Kombinationen in der Test Cloud (mobile)

Ein Testing in der MobileDeviceCloud mit einer Vielzahl von Android Devices und iOS Devices hat nicht nur Sinn für Apps für Android und iOS (iPhone) sondern auch für hypride Apps und Webanwendungen. Jede App und Webanwendung für iOS und Android sollte das Testing in der MobileDeviceCloud durchlaufen.

Eine übergreifende Qualitätssicherung ist über die Mobile Device Cloud möglich, da die Tests verschiedene Faktoren berücksichtigen:

  • verschiedene Gerätehersteller,
  • verschiedene Gerätetypen,
  • verschiedene Browser,
  • verschiedene Plattformen,
  • verschiedene Operating Systeme,
  • usw.

Insgesamt macht die Mobile Device Cloud der T-Systems MMS beispielsweise über 10.000 Kombinationen möglich.

Fakt 6: Mobile Device Testing mit Zugriff auf über 200 Endgeräte

Ein weiterer Vorteil einer Mobile Device Cloud ist die große Anzahl an zur Verfügung stehenden Geräten. Die Test Cloud der T-Systems MMS lässt Entwicklungs- und Testteams auf über 200 mobile Endgeräte zugreifen, die remote über den Desktop-Browser angesteuert werden können.

Auch Anwendungs- und Website-Designs lassen sich auf unterschiedlichen Geräten in verschiedenen Größen prüfen, weil die Mobile Device Cloud unter anderem folgende Endgeräte einbezieht:

  • Smartphones
  • Tablets
  • Geräte in iOS-Versionen
  • Geräte in Android-Versionen
  • Rechner mit Anwendungen im Browser

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Fakt 7: Unterstützung durch erfahrene Testexperten

Entwicklungs- und Testteams sollten beim Einsatz eines Mobile Device Cloud Testing mit Expert*innen zusammenarbeiten. Bei der T-Systems MMS kümmern sich beispielsweise 250 Testexpert*innen im Bereich Quality Automation rund um das Thema Software-Test. Sie beraten und unterstützen bei der Aufstellung der Teststrategie, bei Testkonzepten und im Rahmen der Planung und Umsetzung.

Die T-Systems MMS stellt ihren Kund*innen also nicht allein die Cloud zur Verfügung, mit welcher Tests und Automatisierungen durchgeführt werden können, sie setzt die Automatisierung mit ihren zertifizierten Expert*innen und der Mobile Device Cloud für die jeweilige Kundin bzw. den jeweiligen Kunden auch um.

Auf diese Weise werden die Testteams deutlich entlastet und erhalten zudem wertvollen Input zu:

  • Mehr Effizienz durch Automatisierung
  • Monitoring
  • Sicherheit
  • Performance
  • Usability und digitale Barrierefreiheit

Fakt 8: Real Device Cloud Testing

Ihre Entwickler*innen und Tester*innen sollten Zugang zu einer Real (!) Device Cloud haben. Warum diese Lösung so wichtig ist? Stellen Sie sich vor, Sie testen eine App auf Herz und Nieren in einer Simulation verschiedener Endgeräte und nach dem Release tauchen dennoch Probleme auf. Der Grund hierfür ist, dass das Testing in einer Simulation nie vollständig an das Testing auf realen Geräten herankommt.

Damit Entwicklungs- und Testteams die Gerätevielfalt mit extrem hoher Zuverlässigkeit abbilden können, sollte auf Real Device Cloud Testing gesetzt werden, damit die Software oder App hält, was sie ihren Anwender*innen verspricht.

Fakt 9: sicheres Hosting in Deutschland

Cloud-Lösungen ermöglichen die Zusammenarbeit von Entwicklerteams weltweit, um Anwendungen gemeinsam zu entwickeln und zu testen. Auf Sicherheit braucht dabei kein Unternehmen zu verzichten, denn es gibt Online Mobile Device Cloud-Anbieter wie die T-Systems MMS, die ein sicheres Hosting in Deutschland ermöglichen.

Für vielfältige Test- und Entwicklungs-Szenarien sollte auf eine German-Cloud gesetzt werden. Hier unterliegen Rechenzentren dem deutschen Recht (auch bezüglich Datenschutzes). Von Vorteil sind weiterhin die Ansprechpartner*innen in einem deutschen Rechenzentrum.

Fakt 10: Entlastung von Fachkräften

Die Verwaltung einer Vielzahl von Geräten und die durchzuführenden Testszenarien verlangen von Tester*innen und Entwickler*innen viel zusätzlichen Aufwand, der mit der Mobile Device Cloud reduziert wird. Hier können die Tester*innen von jedem Ort aus, zentral und datenschutzkonform auf die Testumgebung zugreifen. Hinzu kommt, dass sowohl Updates für die App zum Test zentral aufgespielt als auch Konfigurationen zentral erfolgen können.

Für Fachkräfte bedeutet die Mobile Device Cloud mit ihren Automatisierungslösungen eine Testumgebung, die für eine angenehme Entlastung sorgt und Freiräume für andere Aufgaben schafft: zum Beispiel für die eigentliche Software- und App-Entwicklung.

Hosting in Deutschland, reale Geräte & individuelle Beratung durch die T-Systems MMS

Das Mobile Device Cloud Testing ist eine optimale Lösung für vielfältige Test- und Entwicklungs-Szenarien. Wir bei der T-Systems MMS bieten Ihnen mit der Mobile Device Cloud eine zentrale Testinfrastruktur im mobilen Umfeld. Sie profitieren von einem sicheren Hosting in Deutschland, Testings auf real existierenden Geräten und einer Beratung durch unsere Experten!


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Thomas Lerche, Testmanager | T-Systems MMS

Thomas Lerche ist seit 2009 als Testarchitekt und Testmanager in Bereich Mobile & Public Application Quality tätig. Während dieser Zeit begleitete er zahlreiche Kundenprojekte. Seit 2020 beschäftigt er sich als Product Owner intensiv mit den Themen Mobile Test und Mobile Device Cloud.