Da wir uns bereits mitten in der vierten Staffel von unserem Podcast Ausgesprochen Digital befinden, wird es allerhöchste Zeit für einen Blick hinter die Kulissen. Was ist von der ersten Idee bis zum fertigen Podcast und der aktuellen Staffel alles passiert?

„Hallo und herzlich willkommen zu Ausgesprochen Digital, dem Podcast für digitale Trends.“ Schon gehört? Ungefähr so beginnen die Moderatoren jede Folge von unserem eigenen Podcast Ausgesprochen Digital, um die Zuhörer zu begrüßen. Es klingt so locker, vertraut und kinderleicht – aber bis zu diesem Moment war es ein weiter Weg!

Geht es Ihnen auch manchmal so, dass sie über ein Thema gerne mehr erfahren würden und einfach nicht die Zeit dafür finden? Oder sind Sie vielleicht einfach nur ein auditiver Mensch, erinnern sich mit Freude an Hörspiele aus der Kindheit und schalten gerne öfter das Radio ein? Dann sind Sie genau die richtige Zielgruppe für die Podcast-Welle, die es seit einigen Jahren gibt. Podcasts sind das Medium von heute und im Jahr 2017 haben wir, im Marketing-Team der T-Systems Multimedia Solutions, beschlossen, dass es zur Ergänzung in unserem Content-Mix Zeit für einen weiteren magentafarbenen Podcast wird und so sind wir auf den Zug aufgesprungen. Privat haben wir alle schon länger Podcasts gehört, deshalb ist die Idee entstanden, auch einen Podcast mit unseren Inhalten zu füllen.

>> Hören Sie auch gerne in die anderen Podcasts rein, die im Magenta Tonstudio produziert werden

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Von der Idee zur ersten Folge

Eine große Auswahl von Content-Formaten anzubieten und breiter aufgestellt zu sein schadet nie, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Also haben wir uns an die Arbeit gemacht. Zunächst musste ein Konzept erstellt werden. Wer sollte eigentlich die Zielgruppe werden? Das war relativ schnell klar, denn unsere Zielgruppe sind Menschen, die digital-affin und viel unterwegs sind, ob im Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sich gerne dabei über digitale Themen informieren möchten. Andere Fragen waren da schon schwieriger: Welche Art von Podcast wollen wir machen, was passt zu uns? Wie wird ein Podcast erstellt und professionell gestaltet? In welchen Zeitabständen möchten wir auf Sendung gehen? Bei der Erarbeitung hatten wir sowohl großartige als auch dringend notwendige Unterstützung von „Einfach Ton“, einem Team aus Dresden, welches sich auf die Erstellung von Podcasts spezialisiert hat. Nach einem ersten Kennenlerntermin ist „Einfach Ton“ in die MMS gekommen, hat sich vor Ort alles angeschaut und wir haben in Zusammenarbeit ein Konzept erstellt: Auf Basis verschiedener Studien, Analysen und deren Erfahrung haben wir Tipps und Tricks gesammelt – hier wurde unter anderem festgelegt, dass 20 – 30 Minuten eine optimale Länge für eine Podcastfolge ist, da die Aufmerksamkeit der Zuhörer in dieser Spanne am größten ist. Während wir anfangs das technische Zubehör von „Einfach Ton“ ausgeliehen haben, besitzen wir mittlerweile eigenes Equipment für die mehrspurigen Tonaufnahmen mit entsprechenden Mikrofonen.

Steffen Wenzel, Kathrin Langkamp und Jörg Riedel (v.l.n.r.) während einer unserer ersten Aufnahmen in der ersten Podcaststaffel. Das Equipment liehen wir uns von „Einfach Ton“.

Nach einigen Experimenten wurde direkt losgelegt: Es galt, Themen zu finden und Speaker anzufragen. Die erste Staffel war mit den fünf unterschiedlichen Trendthemen (Smart Systems Hub, Einsatzmöglichkeiten von Blockchain, KI in Unternehmen, Chatbots, Innovationen in Unternehmen) thematisch gemischt und im Nachhinein kommt ihr teilweise die Funktion einer Einleitung für die folgenden Staffeln zu.

Vom ersten Ton zum ganzen Satz

Wie entsteht eigentlich ein Ton? Darüber hatten wir uns vorher noch nie Gedanken gemacht, aber um 20 Minuten mit Tönen zu füllen ist es hilfreich, sich erst einmal auf nur einen Ton zu konzentrieren. Am Anfang waren wir natürlich noch keine Profis, weshalb „Einfach Ton“ mit uns einige Workshops durchgeführt, uns die richtige Technik empfohlen und grundlegende Dinge erklärt hat.

Ein Coach aus dem Radiobereich hat uns mit der korrekten Körperhaltung und Atemtechnik die nötigen Werkzeuge gegeben, um den richtigen Ton anzuschlagen, mit Betonungen zu spielen und gegebenenfalls auch Dialekte zu unterdrücken. Wir haben nicht nur viel gelernt, sondern hatten auch sehr viel Spaß!

Um auch inhaltlich eine hohe Qualität zu gewährleisten, haben wir uns gegen eine feste Regelmäßigkeit entschieden. Jetzt haben wir einen Podcast, in dem wir in einer Interview-Situation wirkliches Storytelling und Inhalte übermitteln. Die Experten bringen das fachliche Wissen und die inhaltliche Kompetenz mit, während die Moderatoren den Fahrplan für die Folgen entwickeln.

Von der Idee bis zur Sendung

Jede Sendung erfordert eine genaue Planung, bei der die Schwerpunkte und ein roter Faden festgelegt werden müssen. Welche Fragen sollen zu welchem Zeitpunkt gestellt werden? Obwohl das wie ein fester und unumstößlicher Plan wirkt, geht die Spontanität nicht verloren. Das ist uns wichtig und das ist auch zu hören.

Mit vielen Fragen und dem roten Faden setzen sich die Moderatoren dann mit den Experten an einen Tisch und nehmen auf: Maximal vier Personen können an einem Gespräch teilnehmen, da wir vier Headsets, ein Aufnahmegerät und einen Verstärker haben. Und etwas sollte an dieser Stelle noch erwähnt werden: Wer einen erfolgreichen Podcast aufnehmen und anbieten möchte, braucht einen sehr guten Hosting-Anbieter – den haben wir beispielsweise in Podigee gefunden. Ausgehend von Podigee sind die anderen Streamingportale wie Spotify, Deezer und der Apple Podcast angeschlossen. Unabhängig davon ist „Ausgesprochen Digital“ auch auf YouTube zu finden.

Obwohl unser Format gleichbleibend ist, bringen wir manchmal noch etwas mehr Abwechslung rein: Wir haben beispielsweise zum Thema Blockchain einige Passanten auf der Straße befragt oder haben in der aktuellen Staffel am Ende jeder Folge das Spiel „Digital oder Analog“ – was das für ein Spiel ist? Am besten einfach einschalten, wenn es wieder heißt: „Hallo und herzlich willkommen zu Ausgesprochen Digital dem Podcast für digitale Trends.“


Übrigens: falls Sie sich gewundert haben, warum Sie nun mittlerweile schon die 3. Moderatorin neben Steffen Wenzel hören, dann kommt hier die Aufklärung. Sowohl Kathrin Langkamp, als auch Anja Schunk haben sich wichtigen privaten Dingen zugewandt und wechseln nun die Windeln Ihrer Babys. Wir freuen uns, dass nun Jacqueline Karow dabei ist und sind gespannt, wann der Storch wieder aktiv wird. 😉

Steffen Wenzel ist Mitgründer und Geschäftsführer von politik-digital e.V. und arbeitet außerdem als Politik- und Medienberater sowie als Moderator von Webinaren, Konferenzen und neuerdings auch Podcasts.