Ana Skaro, Werkstudentin im Blockchain Solution Center

Staking and Metaverse: Wie passt das zusammen und welche Rolle spielt dabei die Blockchain?

“See, the world is full of things more powerful than us. But if you know how to catch a ride, you can go places,”
― Neal Stephenson, Snow Crash

In dem Buch Snow Crash des amerikanischen Autors Neal Stephenson wurde das Wort Metaverse zum ersten Mal in der Literatur erwähnt. Es gibt viele Versuche sein Konzept des Metaverse umzusetzen. Dies lässt sich an dem Beispiel von Second Life, einer virtuellen Welt, die von Benutzern gestaltet wird, sowie dem Videospiel Fortnite sehen. Das Unternehmen Linden Lab, welches hinter Second Life steht, war das erste, welches eine Metaverse ähnliche Umgebung geschaffen hat und das Unternehmen Epic Games, welches Fortnite auf den Markt brachte, gibt einen guten Einblick in die Welt des Metaverse. Es versucht mit seinen Produkten die Skepsis der Bevölkerung vor dem Metaverse zu nehmen.


Rückblick vom 9. September

Um das Metaverse ging es unteranderem auch auf der 6. Blockchain Konferenz der HTW Berlin. Hier kamen am 9. September viele Speaker*innen u.a. aus dem Finanzsektor, der Wirtschaft und Juristik zusammen. Sie alle waren dort vertreten, um über die neue Evolution des Metaverse zu referieren und sich auszutauschen.

Dabei waren auch wir, als T-Systems MMS. Als Sponsor aber auch mit einem Vortrag von mir, Ana Skaro, indem ich das aktuelle Thema Staking und Metaverse aufgriff. Für viele ist das Metaverse nur ein Buzzword, welches wieder so schnell verschwinden wird,  wie es auch gekommen ist. Andere hingegen sehen das Metaverse als eine neue Evolution, welche gerade erst im Kommen ist und enormes Zukunftspotential aufweist.

Fakt ist: Es gibt nicht nur das „eine” Metaverse, sondern viele verschiede. Vergleichbar sind diese mit dem Angebot der diversen Social Media Plattformen. Auch gibt es (noch) keine wissenschaftliche Definition für „das“ Metaverse. Dennoch hält es das Unternehmen Meta – ehemals Facebook –, wie der Name vermuten lässt, nicht davon ab auch in diesem Bereich Spitzenreiter werden zu wollen.

Konferenzeinblick

Auf der Konferenz wurden Vorträge in den Bereichen Finanzen, Wirtschaft und Bildung gehalten. Bei der Blockchain-Konferenz wurde aus diversen Perspektiven gezeigt, wie zukünftig Profit durch das Metaverse erzielt werden kann. Es wurde durch Beispiele aufgezeigt, wie sich Banken allgemein Gedanken darüber machen sich intensiver in die Themen Blockchain und Metaverse einzubringen, zum Beispiel im Bereich Steuern. Besonders interessant fanden die Kolleg*innen, die vor Ort waren auch die Vorträge der Juristen über den Wertpapierhandel.

Zum Schluss lässt sich nur sagen: ohne die Blockchain ist im Metaverse keine Identitätssicherheit in einem großen Umfang möglich. Daher ist diese erheblich für das Wachsen und Entwickeln der neuen Evolution namens Metaverse.

Zukunftsaussicht – Wie kann man Staking und Metaversen nun verbinden?

Der wohl klarste und der Realität am nächsten stehende Use Case für Staking sind Immobilien. Betrachten wir einmal zwei Personen: Person A und Person B. Beide möchten eine Transaktion vornehmen. Hier muss vorab betont werden, dass die Blockchain auf einem Proof of Stake Konsensmechanismus basieren muss! Da bei einem Proof of Work Konsensmechanismus Mining betrieben wird und nicht Staking.

Nun gehen wir davon aus, dass Person A seine Immobilie an Person B verkaufen möchte. Diese Transaktion muss – wie auch im echten Leben – z.B. durch eine Bank validiert werden. Auf der Blockchain erfolgt dies über sogenannte „Node Validatoren“. Das Blockchain Solutions Center der MMS stellt dafür die Infrastruktur und damit eine hohe Anzahl von potenziellen Nodes bereit, mit Hilfe dieser die Transaktionen abgewickelt werden können.

Bei solch einer Transaktion müssen sowohl Person A als auch Person B die Transaktionskosten zahlen. Das bedeutet, wenn der Validator Node die Transaktion erfolgreich geprüft und signiert hat, wird ein neuer Block zu der Blockchain hinzugefügt. Dieser Block erhält neben der Auszahlung der vollen Transaktionskosten, neu generierte Coins als Belohnung. Welche wiederum zum Staken eingesetzt werden können.

Ein kleiner Tipp: Mein Vortrag „Staking und Metaverse“ kann ab jetzt auf dem YouTube Kanal der HTW Berlin aufgerufen werden:

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Mehr zu unseren Staking Leistungen:

> Validation as a Service



Tobias Jung, Product Owner im Staking Bereich

Tobias Jung ist Product Owner im Staking Bereich, im Blockchain Solution Center der T-Systems MMS, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Dort baut er Infrastruktur für öffentliche Blockchain-Netzwerke auf. Zuvor arbeitete er in verschiedenen Tech-Software-Startups. Tobias schloss sein Studium an der Universität Lund mit einem MSC in Betriebswirtschaftslehre ab. Er engagiert sich bereits seit Jahren im Kryptoraum.


Gastautorin Ana Skaro, Werkstudentin im Blockchain Solutions Center

Ana Skaro ist seit Januar 2022 ein Teil der T-Systems Multimedia Solutions Familie. Sie startete als Werkstudentin, danach war sie als Praktikantin im Projektmanagement tätig und wechselte im Anschluss als Werkstudentin in das Blockchain Solutions Center von Dirk Röder. Ab Oktober ist Ana offiziell Bachelorabsolventin der T-Systems MMS und legt ihren Schwerpunkt insbesondere auf die Thematik „Metaverse“ – zu welchem Sie einen Workshop gestaltet und somit das Thema auch in der Blockchain Abteilung präsent macht.