In der T-Systems MMS kommen viele Lernende zusammen. Durch die Pandemie musste die Lernenden-Community der Werkstudierenden und studentischen Praktikant*innen anders organisiert werden. Wie dabei die Organisatorin Verena Saul vorgegangen ist, hat sie uns in diesem Interviews erzählt.


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Verena

Als Thüringer Kind hat es mich, nicht nur wegen des Studiums, nach Dresden verschlagen. Inzwischen sind 4 Jahre vergangen, ich habe einen Bachelor Abschluss und einen Master begonnen. In die T-Systems MMS kam ich im September 2020 als Praktikantin und bin als Werkstudentin geblieben. Zuhause bin ich im Bereich Talent Attraction, wo ich hauptsächlich Schülerthemen (z.B. Schülerpraktika), Social Media Aktivitäten und die Lernenden Community betreue.



Was macht die Lernenden Community aus?

Die Lernenden selbst. Die Community ist von Lernenden für Lernende, alle können sie mitgestalten und alle beeinflussen sie.

Welche Events gab es vor der Pandemie? Welche Highlights sind dir noch in Erinnerung?

Es gab verschiedenste Events, genau wie jetzt. Die Highlights waren aber definitiv die legendären Lernenden Team Events vor Ort z.B. in der Gisela! Für nicht Dresdner: die Gisela ist ein bekannter Studierenden Club in Dresden. Auch wenn ich kein Lernenden Team Event live erlebt habe, die Bilder, Videos und Erzählungen sprechen definitiv für sich!

Auf was beschränken sich die jetzigen Events und welche Unterschiede machen sich dabei besonders bemerkbar?

Die aktuellen Events fallen kleiner aus als die früheren Live Events, was wir sehr schade finden, aber auch verstehen können. Organisatorisch sprechen wir jetzt nicht mehr mit Anbietern von Veranstaltungsorten oder Catering, sondern können uns auf den tatsächlichen Inhalt konzentrieren und sind in unseren Terminen wesentlich unabhängiger. Ein online Event ersetzt Events in Präsenz aber nur bedingt, denn gerade bei uns Lernenden ist der Austausch untereinander entscheidend und das schafft man am besten zusammen in einem Raum, wenn man sich wirklich analog sieht. In den aktuellen Eventformaten ist das nicht komplett umsetzbar und dem sind wir uns sehr bewusst. Es gab aber auch eine positive Entwicklung: wir begrüßen inzwischen wesentlich mehr Lernenden aus anderen Standorten bei unseren Aktivitäten.


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Was ist das Schwierigste bzw. welche Herausforderungen gilt/galt es in der Pandemie im Bezug auf die Lernenden Community zu meistern?

Da gibt es so viele, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich denke jede bzw. jeder hat ihr bzw. seine eigenen großen Herausforderungen und diese kommen besonders bei den Lernenden zusammen. Grundsätzlich war einfach eine wahnsinnige Unsicherheit zu spüren, egal ob bei langjährigen Mitarbeitern oder Lernenden, jede*r musste sich erst mal im neuen Alltag zurecht finden. Dadurch sind auch die Aktivitäten in der Lernenden Community im ersten Halbjahr 2020 ziemlich eingeschlafen. Seit September 2020 versuchen wir aber mit online Events eine Alternative zu den live Veranstaltungen zu schaffen. Eine große Herausforderung ist es seitdem, die Lernenden zu erreichen und zu begeistern. Bei uns ist so viel los mit Ausbildung, Studium, Arbeit, Privatleben, … ob jetzt hybrid, analog oder virtuell und daneben noch die Pandemie. Wir haben einfach so viel anderes im Kopf und sind täglich so lange vor dem Bildschirm, dass es einem schwer fällt noch ein virtuelles Afterwork oder so mitzunehmen. Trotzdem versuchen wir die Brücke zu schlagen und freuen uns wahnsinnig in den Austausch mit anderen Lernenden zu kommen!

Kannst du aus der Pandemie Zeit etwas für die Planung von zukünftigen Events mitnehmen bzw. hast du etwas aus den vergangen Monaten gelernt?

Tatsächlich glaube ich, dass es zu früh ist das zusagen. Persönlich stelle ich jedenfalls fest, wie toll es ist auch mal wieder analog Menschen zu treffen. Wenn ich jetzt was festlegen müsste, würde ich mich auf einen Mix aus den drei Möglichkeiten festlegen. Zum Beispiel die Spieleabende weiterhin online, größere Events möglichst hybrid und daneben dann reine Präsenztreffen wie gemeinsame Mittagspausen. Das könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen, um auch weiterhin die Lernenden an anderen Standorten einzubeziehen, aber trotzdem wieder persönliche Treffen zu ermöglichen.

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