Jeder Mensch hat verschiedene Talente, Stärken, Vorlieben und Interessen, die ihn einzigartig machen. Genau diese Vielfalt an Persönlichkeiten macht das Arbeiten besonders spannend und wertschöpfend. Dabei ist Softwareentwickler nicht gleich Softwareentwickler, Consultant nicht gleich Consultant – wir sind Marathonläufer, Club-DJs, Umweltschützer, Vollblutmusiker und noch so viel mehr. Deshalb möchten wir euch die Vielfalt unserer Teams auf eine neue Art vorstellen und nicht nur zeigen, was unsere Kollegen bei uns in der T-Systems MMS machen, sondern auch, was sie außerhalb ihres Jobs bewegt!

Unsere Foodies, Musiker, Sportskanonen und Menschfreunde hatten bereits die Ehre, dafür sind heute unsere Baumeister dran. Ralph erschafft mit seinen Laubsägearbeiten richtige Kunstwerke, während Filip mit alten DDR-Baumaschinen die Rennpiste unsicher macht. Wie die zwei dazu gekommen sind und wie ihr Hobby die beiden bereichert, erfahrt ihr hier:

RALPH, CONSULTANT, LAUBSÄGEKÜNSTLER

Ich bin Ralph und seit 2010 arbeite ich im Geschäftsfeld Agile Operations & Cloud, zuerst 7 Jahre als Servicefeldmanager und danach als Consultant der T-Systems MMS. Dort bin ich aktuell im ServiceNow Team als PreSales Consultant für ServiceNow und IT-Service-Managenent-Prozesse.

Den größten Teil der Arbeitszeit verbringe ich vor dem Bildschirm, teilweise auch noch in der Freizeit für mein Hobby, aber auch in der Werkstatt. Ich arbeite vor allem alte historische Laubsägevorlagen auf. Vorlagen die ca. 100 Jahre oder älter sind und biete diese über meine Web-Seite und meinen Shop interessierten Kunden wieder an. Wenn es die Zeit erlaubt, erstelle ich auch neue Designs, wie einen großen Schwibbogen vom Bergbau im Osterzgebirge oder zuletzt als Auftragsarbeiten das Design eines Schwibbogens für Kloster Neuwerk bei Mönchengladbach sowie Neustrelitz. Dabei lernt man Städte kennen, in denen man noch gar nicht war und sieht, dass es sich lohnt, sie zu besuchen.

Ich biete dabei ca. 400 Vorlagen zum Basteln für Pyramiden, Schwibbögen, Krippenanlagen, Holzspielsachen, Fenster- und Wandbilder bis hin zu Schmuckkästchen, Bilderrahmen u.v.m. an und habe das durch eine Vielzahl von Zubehörartikeln und geschnitzten und gedrechselten Figuren ergänzt. Das heißt, wer eine Weihnachtspyramide, einen Schwibbogen oder z.B. eine Krippenanlage bauen will, kann die Vorlage, Zubehör, ganze Zubehörsätze und in Einzelfällen auch Komplettbausätze sowie Werkzeug bestellen und dann selbst zu Hause bauen. Außerdem sind die uns zur Verfügung gestellten Kundenbilder zur Anschauung entsprechend sichtbar und Bauanleitungen, wie Katalog auch zum Download verfügbar.

Ziel ist es, dem Hobby Laubsägen so eine Plattform zu geben, damit eben auch Vorlagen wieder aufgearbeitet werden, die sehr selten nachgefragt werden (basierend auf Dachbodenfunden alter, halb zerfallener Papiervorlagen) und welche bei keinem anderen Anbieter verfügbar sind. Laubsägearbeiten haben wieder mehr Zulauf, denn selbstgebasteltes liegt im Trend.

Das Schöne an meinem Hobby ist, dann die Ergebnisse der Kunden zu sehen, die mir immer wieder Bilder zusenden und mir auch erlauben diese Bilder zu verwenden. Dabei sind wunderschöne Arbeiten entstanden, bei denen ganze Familien zusammen etwas geschaffen haben oder auch Großväter für Ihre Kinder und Enkel Weihnachten entsprechend verschönert haben. So ist auch die größte existierende Laubsägearbeit mehrfach erstellt worden, das Ulmer Münster! Dieser Bauplan hat 999 verschiedene Einzelteile, manche Teile davon sind zigfach zu fertigen.

Für mich ist es eine andere Welt, Ausgleich zur Arbeit, Kreativität zu realisieren. Die Exaktheit der Arbeiten und die Ausdauer, die man braucht, hilft mir natürlich auch in meinem Beruf.

FILIP, SYSTEM ENGINEER, DREIKANTFEILEN-FAHRER

Hallo, ich bin Filip, seit Januar 2011 System Engineer im heutigen Geschäftsfeld Agile Operations & Cloud. Nach meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bin ich über kurze Umwege in der MMS gelandet.

Noch länger bin ich dem Rennsport verfallen, allerdings fahre ich weder in einem Formel Rennsportwagen, in einem DTM Auto, noch pilotiere ich ein Motorrad über den Parcours. Mein Gefährt ist ein DDR-Muldenkipper, die genaue Bezeichnung ist Picco 1, Dumper oder liebevoll genannt „Dreikantfeile“. 

Ein Dumper ist ein Fahrzeug mit drei Rädern (vorne zwei, hinten eins), wobei mit dem hinteren Rad gelenkt wird. Damit sind die Fahrzeuge extrem wendig. Der Fahrer sitzt auf dem hinteren Teil des Fahrzeugs, vor einem befinden sich der Motor und die Kippmulde, die früher für den Transport von Bauschutt verwendet wurde. Angetrieben werden die Dumper von einem 1-Zylinder 4-Takt Dieselmotor, mit originalen 8,5 PS. Aber natürlich ist auch Tuning an der Stelle allgegenwärtig 😊

In Koselitz, einem kleinen Dorf bei Riesa, ist 1994 die Idee entstanden, Wettkämpfe mit den Dumpern zu veranstalten, das Dumperrennen ist geboren. Beim Dumperrennen handelt es sich um ein Zeitrennen, jeder Teilnehmer tritt einzeln an. Der 500 Meter lange Parcours ist mit Reifen gekennzeichnet. Bei jeder Reifenberührung wird auf die Endzeit eine Sekunde addiert. Dementsprechend kommt es nicht nur auf die Geschwindigkeit an, sondern auch auf die Geschicklichkeit und vor allen Dingen auf die Konstanz.

Nach und nach wurde die Teilnehmerzahl immer größer und so wurde im Jahr 2003 die Deutsche Dumper Meisterschaft (kurz DDM) ins Leben gerufen. Seither finden pro Jahr fünf Rennen auf unterschiedlichen Rennstrecken statt. Gewinner der Meisterschaft ist derjenige mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Ich nehme seit 2008 an den Meisterschaften teil und wurde gleich im ersten Jahr dritter in der Gesamtwertung, im zweiten und dritten Jahr wurde ich jeweils Vizemeister. Seither konnte ich, Stand heute, acht Meisterschaften gewinnen.

Das Jahr besteht nicht nur aus den fünf Meisterschaftsläufen, den Großteil der Zeit verbringt man in der Werkstatt, um die Technik zu reparieren oder zu warten und sich auf das kommende Rennen vorzubereiten. Eine körperliche Vorbereitung ist ebenfalls wichtig, damit man das Risiko für Verletzungen minimiert.

Für mich war es immer wichtig ein Hobby zu finden, bei dem ich Spaß habe, meine Begeisterung für Technik ausleben kann und dass man dabei Menschen kennenlernt, mit denen man diese teilen sowie sich austauschen kann. Somit eröffnen sich dann doch Parallelen zum Berufsleben als System Engineer: Man entwickelt, man analysiert und löst Probleme, das aber nicht allein, sondern als Team. Für mich das perfekte Hobby 😊.

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