Der MMS-Kindertag ist für uns und alle Teilnehmenden immer ein ganz besonderes Highlight. Los ging es dieses Jahr am 24. November um 15 Uhr zum ersten Mal in der Kindertags-Historie digital. Rund 300 Kinder und Jugendliche erhielten bereits vorab ein Überraschungspaket und warteten z.T. sehnsüchtig auf den Start des Kindertages. Du fragst dich, wie ein digitales Event mit knapp 300 Kindern und jungen Erwachsenen gelingen konnte? Finde in diesem Artikel mehr darüber heraus!

Im Jahr 2015 fand zum ersten Mal der MMS-Kindertag statt – mit viel Leben, aufgeregten Kindern, spannenden Eindrücken und jeder Menge Spaß! Alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre hatten am Kindertag die Möglichkeit, in die T-Systems MMS hineinzuschnuppern, mehr über die Arbeit bei uns im Haus zu erfahren und zu lernen, was die Mutter oder der Vater während der Arbeit so macht. Schon im Entstehungsjahr war der Kindertag ein so großer Erfolg, dass wir uns entschieden haben, den Kindertag fortan alle zwei Jahre durchzuführen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iS2luZGVydGFnIEhpZ2hsaWdodHMiIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMjgxIiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL0QyLTZubVdwbERzP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkJmFtcDt3bW9kZT1vcGFxdWUiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZSIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==

Nachdem im Jahr 2020 kein Kindertag stattfand und wir in der Zwischenzeit jede Menge Erfahrung (sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen) mit digitalen Veranstaltungen sammeln konnten, haben wir in Anbetracht der Situation beschlossen, dieses Jahr einen digitalen Kindertag zu organisieren. Die mutige Entscheidung hat sich gelohnt! Ca. 170 Familien nahmen an dem Nachmittag teil und lernten unsere Arbeitswelt kennen.

„Der Kindertag ist immer ein Highlight in der T-Systems MMS. Man merkt sofort, wie sehr die Mitarbeitenden für die Veranstaltung brennen und sich mit einzelnen, kleineren Beiträgen engagieren. In dem ein oder anderen Kollegen bzw. in der ein oder anderen Kollegin kommt dann auch schon mal das Kind zutage, das schon voller Vorfreude dem Kindertag entgegenblickt. Als sich abzeichnete, dass wir den Kindertag vermutlich nicht wie gewohnt in Präsenz stattfinden lassen können, stand natürlich die Frage im Raum, ob wir ihn nicht absagen sollen, doch nach den Entbehrungen der letzten Zeit und aufgrund der Unsicherheit für das nächste Jahr, freuten sich nicht nur die Kinder der Kolleginnen und Kollegen auf ein Event, das nicht auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Und unsere Vermutung zahlte sich aus: Insgesamt wurden rund 300 Kinder und Jugendliche zu unserem MMS-Kindertag angemeldet und schon vor der Veranstaltung erreichten mich die ersten Bilder von Kindern, die das Überraschungspaket voller Vorfreude auseinandergenommen und zu malen begonnen haben.“

Lea Giegerich, Organisatorin des Kindertags 2021



„Die Freude war groß! Seit Jahren erlebt mein Kind, dass die Mama immer hübsche Pakete mit magentafarbenen Aufklebern und schönen Sachen bekommt. Nun konnte auch sie mal ein Paket mit schönen Dingen öffnen. Sie war sehr stolz. Nach ihrer Session zeigte sie mir begeistert ihre selbstgebastelten Sachen.“

Sonja van der Veen, Referentin und Mutter


Bereits im Frühjahr machten wir uns Gedanken darüber, wie wir Kinder der verschiedensten Altersstufen in eine digitale Veranstaltung miteinbeziehen können. Bei den älteren Kindern ab 14 Jahren hatten wir weniger Sorgen, denn bei diversen Praktika und Berufsorientierungsformaten, wie z.B. dem Girls‘ Day oder das Schau Rein!, haben wir festgestellt, dass sie nicht nur genauso viel Erfahrungen wie die Erwachsenen im Umgang mit der Technik haben, sondern sich auch aktiv mit einbringen. Um aber auch den Anforderungen der jüngeren Kinder gerecht zu werden, brauchte es noch einiges mehr an Kreativität.

Schnell war klar, dass wir die Kinder unter sechs Jahren nicht dazu bringen können, drei Stunden lang interessiert vor dem Computer ihrer Eltern zu sitzen. Aus diesem Grund benötigten wir für sie Inhalte, die nur wenig Interaktion erforderten: Wir drehten für sie zwei Videos, die die Eltern je nach Stimmung der Kinder und unabhängig vom Tagesprogramm abspielen konnten. In einem der Videos erklärte Alexander Wendland aus dem Service Management, unserem Maskottchen Robi, was alles in einem Laptop zu finden ist. Gemeinsam schraubten sie die Schale auf und warfen einen Blick in das komplizierte Innenleben des elektronischen Geräts. In dem zweiten Video führte unsere Kollegin Katja Rothe, Teamassistenz der Personalabteilung, ihren Sohn Samuel durch die T-Systems MMS in Dresden und erklärte ihm, welche Räumlichkeiten es bei uns gibt und was man bei uns alles machen kann. An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob an Samuel, der tapfer den gesamten Nachmittag durchgehalten hat und abends glücklich und voller neuer Eindrücke nach Hause ging.

Zusätzlich erhielten die Kleinen nach ihrer Anmeldung zum Kindertag ein Willkommenspaket mit verschiedenen Überraschungen, wie z.B. einem eigenen MMS-Kinderausweis, einen Stoffturnbeutel zum Bemalen mit Stoffstiften, einem Luftballon und einem Ausmalheft. Aber natürlich sollten die jüngsten Kinder mehr vom Kindertag haben als nur zwei Videos und ein paar Utensilien in ihrem Willkommenspaket: Während der Begrüßungsveranstaltung spielten Julia Ahlers und Ralf Pechmann von der Geschäftsleitung „1, 2 oder 3“ mit allen Kindern und Jugendlichen. So hatten sie die Möglichkeit, die T-Systems MMS kennenzulernen und gleichzeitig Fragen an die beiden zu stellen. So mussten Ralf und Julia tapfer auf u.a. folgende Fragen antworten:

  • Was kostet die T-Systems MMS?
  • Was gibt es bei uns zu essen?
  • Wie viele Computer gibt es?
  • Welchen Beruf gibt es im größten Gebäude am häufigsten?
  • Wie viele Sterne gibt es?
  • Was verdient man bei der T-Systems MMS?

„Es war unglaublich! Die Kinder zeigten keinerlei Berührungsängste und ging mit ihren Fragen offen, und neugierig auf Ralf und Julia zu. Ihre Fragen wurden bereitwillig beantwortet und es war schön zu sehen, wie herzlich unsere Geschäftsleitung auf die Kinder einging.“

Anja Schunk, Referentin “Ausbildung und Studium bei der T-Systems MMS”


Nachdem nun die kleinsten Teilnehmenden versorgt waren, konnten wir uns überlegen, was die nächste Altersgruppe erwarten sollte: Grundschulkinder. Lesen und Rechnen geht schon, aber zu lange sollte man ihre Aufmerksamkeit auch nicht überstrapazieren, denn online bemerkt man nur sehr schwer, wenn die Kinder nach und nach gedanklich aussteigen. Natürlich können auch die Grundschulkinder die Videos ansehen, die wir eigens für die jüngeren Kinder vorbereitet haben. Doch um den Rundgang noch ein wenig interessanter zu gestalten, bastelte Vanessa Richter, Werkstudentin im Bereich Recruiting, mit ihnen zuvor eine Virtual Reality (VR)-Brillen aus Pappe. In diese Brille konnten sie nun das Smartphone ihrer Eltern schieben und Samuels Rundgang quasi hautnah miterleben.

In einer weiteren Session erklärte Tina den Kindern, dass nicht alle Menschen ihre Umgebung so gut sehen können wie wir. Mit Simulationsbrillen auf den Nasen versuchten die Kinder daher, einfachste Alltagsaktivitäten zu verrichten, wie z.B. ein Glas Wasser einzuschenken oder etwas zu malen, und erlebten so, wie Menschen mit einer eingeschränkten Sehfähigkeit ihre Umwelt erleben. Eine weitere besondere Session hatten die Kollegen Nico und Johannes von MMSzockt auf die Beine gestellt. Direkt am Zahn der Zeit orientiert erklärten sie kindgerecht, wie Streaming funktioniert. Dabei zeigten sie den Teilnehmenden den eigens dafür ausgestatte Raum mit Hardware, Greenscreen sowie OBS für die Aufnahme und beantworteten dabei selbstverständlich alle offenen Fragen. Auch für die Grundschulkinder gab es zusätzlich zum Programm noch ein paar Offline-Aktivitäten. Beispielsweise konnten sie mit dem magentafarbenen Drachen AwareNessi mehr über die Sicherheit im Internet lernen oder beim „Mal den QR Code“-Quiz durch die Lösung von Fragen einen eigenen QR-Code erstellen.

„Streams sind heute allgegenwärtig und die Bedeutung für weltweite Konferenzen, den privaten, wie auch den professionellen Konsum ist unbestreitbar. Auch die T-Systems MMS ist hier vielseitig unterwegs, stellt von Streaming-Lösungen für Großkunden, bis hin zu moderierten, internen eSports-Aktivitäten einiges bereit. Es war uns ein Anliegen über die grundlegende Funktionsweise zu berichten und auf die mit Eltern abgestimmte Nutzung hinzuweisen. Dafür bietet sich der Kindertag an und für die Kinder ist das Beispiel anhand von Gaming naheliegend. Habt ihr gewusst, warum ein Greenscreen keine andere Farbe hat? Die Kinder wollten dies und noch einiges anderes wissen. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass wir den Kindern zusätzlich ein Gefühl für das angenehme Miteinander in der T-Systems MMS vermitteln konnten.“

Johannes Kotzur und Nico Bernstein, Organisatoren von MMSzockt


Bilder der Moderatoren Julia und Ralf


Für die Kinder zwischen 10 und 13 Jahren gab es die meisten Highlights. Zusätzlich zu den bisher genannten Aktivitäten konnten sie in verschiedene Technologien und Unternehmensbereiche hineinschnuppern. Beim Live-Hacking lernten sie, was einen Penetrationstester bei uns im Unternehmen ausmacht, was er darf und was er lieber bleiben lassen sollte. Sebastian Gartig, der diesen Workshop präsentierte, bringt bereits viele Erfahrungen mit Schülerinnen und Schülern mit und konnte alle Fragen der Teilnehmenden beantworten, sodass die Zeit viel zu schnell vorbeiging. In der Session zum Projektmanagement wurde das Organisationstalent der Kinder gefordert. Sie durften planen und in die Rolle eines Projektmanagers schlüpfen, um die nächste Klassenfahrt zu organisieren. Genauso kreativ ging es in der Session „Visualize – Mit Bildern mehr daraus machen!“ von statten. Dort entdeckten die Schülerinnen und Schüler die Macht der Bilder. Praxisnah erklärte unsere Kollegin Sonja van der Veen aus dem Marketing, wie Bilder im Kopf bleiben und vorwärtsbringen können. In einer weiteren Session half Grit Jäckel, Projektfeldmanagerin aus New Work, ihrem Publikum, einen eigenen QR-Code zu erstellen. Dazu braucht es nicht viel und schon bald wurden aus den zunächst neugieren Teilnehmenden wahre Profis. Zum Abschluss des Tages konnten die Teilnehmenden einen elektronischen Würfel basteln – der ist garantiert nicht gezinkt! Marco Grunert, IT-Architekt in unserem Haus, gab Hilfestellung, wo immer es ging, während die Schülerinnen und Schüler ihre Überraschungspakete plünderten und mit Lötkolben, Lötzinn und der Platine hantierten.

Bilder vom Bauen des elektrischen Würfels

Das inhaltsreichste Programm erwarteten die jungen Erwachsenen. Neben einem kurzen Einblick in die Ausbildung und das duale Studium bei uns, konnten sie auch an einem Vortrag über die Sicherheit in den Social-Media-Kanälen teilnehmen. Für sie ging es auch beim Live-Hacking und beim UX-Design tiefer in die Materie. Priscilla zeigte den Jugendlichen viele Beispiele für gutes und schlechtes Website-Design und am Ende blieb vor allem das Zitat von Brian Reed hängen: „Alles ist gestaltet. Aber nur wenige Dinge sind gut gestaltet.“ Zu guter Letzt konnten die Teilnehmenden, die Rätsel lieben noch durch einen virtuellen Escape Room wandern. Statt aus der T-Systems MMS auszubrechen, war es das Ziel des Spiels, in das Unternehmen hineinzukommen und möglichst viele Räume zu erkunden.

“Da ich in Bonn arbeite, konnten meine Tochter und ich noch nie dabei sein. Wir haben uns sehr über die Gelegenheit gefreut. Die Kinder in der Session waren zauberhaft und haben toll mitgemacht.“

Sonja van der Veen, Referentin “Visualize!”

Um 17:50 Uhr ergriff unsere Moderatorin ein letztes Mal das Wort, um die jungen Teilnehmenden zu verabschieden und ihnen einen entspannten Abend zu wünschen. Somit fand der vierte Kindertag@MMS ein – wie wir finden – sehr frühes Ende.

Wir haben bei unserem MMS-Kindertag jedoch nicht nur an die Kinder und Familien gedacht. Um die Umwelt zu schonen, haben wir unseren CO2-Ausstoß aufgrund des digitalen Events berechnet. Dabei haben wir beispielsweise den Videodreh, aber auch die Produktion und den Versand der Überraschungspakete sowie die virtuelle Teilnahme über den Laptop berücksichtigt. Insgesamt pflanzen wir 100 Bäume und kompensieren damit den durch uns verursachten CO2-Ausstoß.

Und wenn ihr oder eure Kinder noch mehr über die T-Systems MMS wissen wollt, dann tretet mit uns in Kontakt! Vielleicht sehen wir euren Nachwuchs ja mal bei einem Schülerpraktikum oder als Lernende in der T-Systems MMS wieder.


Infos zu allen Schülerangeboten findet ihr hier.