Jeder Mensch hat verschiedene Talente, Stärken, Vorlieben und Interessen, die ihn einzigartig machen. Genau diese Vielfalt an Persönlichkeiten macht das Arbeiten besonders spannend und wertschöpfend. Dabei ist Softwareentwickler nicht gleich Softwareentwickler, Consultant nicht gleich Consultant – wir sind Marathonläufer, Club-DJs, Umweltschützer, Vollblutmusiker und noch so viel mehr. Deshalb möchten wir euch die Vielfalt unserer Teams auf eine neue Art vorstellen und nicht nur zeigen, was unsere Kollegen bei uns in der T-Systems Multimedia Solutions (MMS) machen, sondern auch, was sie außerhalb ihres Jobs bewegt!


Nachdem es sich im letzten Beitrag um zwei Foodies gedreht hat, schaffen unsere anderen beiden KollegInnen nun den passenden Gegenpart: Heute stellen sich Katja und John vor, die den Ausgleich zur Arbeit in ihrem Sport finden. Doch auch ihre Sportarten könnten nicht facettenreicher sein. Katja tanzt leidenschaftlich gern in einer Tanzgruppe zu Kpop-Musik, während sich John durch das Drachenbootrennen auspowert.

Wie genau sie zu ihrem Hobby gekommen sind und was es für sie bedeutet, erzählen sie am besten selbst:


Katja, Quality Engineer, tanzt in der K-Pop-Tanzgruppe Abscission Dancecrew

Hallo, ich bin Katja Christoph, Quality Engineer aus der BU TIC. Im Rahmen meiner Fachinformatiker-Ausbildung bin ich in die MMS gekommen und durch verschiedene Test-Projektfelder gewandert, bis ich beim manuellen Funktionstest gelandet und geblieben bin.

Mein Hobby ist das Tanzen. Es ist ein guter Ausgleich zur Bildschirmarbeit, der nicht nur den Körper fit hält, sondern auch den Geist.

Damals, in der fünften Klasse, bin ich in die Schultanzgruppe eingetreten, in der ich die gesamte Schulzeit über geblieben bin. Das Tanzen hat mich nicht losgelassen, und so habe ich gleich zugesagt, als eine Freundin 2017 fragte, ob ich bei einem Projekt einspringen will, das die K-Pop-Tanzgruppe plant, die sie gefunden hat.

Danach wurde ich zu einem festen Crewmitglied. Wir lernen die Choreografien koreanischer Popsongs, von aktuellen Charts bis hin zu Klassikern aus verschiedenen Genres, die unter dem Begriff K-Pop zusammengefasst werden. Von BTS oder Blackpink haben in letzter Zeit sicherlich viele schon gehört, doch dies sind nur zwei der vielen K-Pop-Künstler, deren Tänze wir covern. Wir treten bei diversen öffentlichen oder privaten Shows und K-Pop-Wettbewerben auf, zuletzt bei der EGKO Summer Stage, filmen gemeinsame Tanzvideos oder Soloprojekte und bei gutem Wetter findet man uns auch beim öffentlichen Training in der Dresdner Altstadt.


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John, Quality Engineer, seit 8 Jahren Teamplayer im Drachenboot

Hi 😊

Ich bin John und bin seit November 2014 Teil der MMS. Seither sind für mich, als Softwaretester im Bereich „Certified Quality“, Bugs (zu Deutsch: Fehler) in den verschiedensten Softwareprojekten meine täglichen Begleiter. Die meiste Zeit verbringe ich damit, mir Testfälle nach ISTQB® Standard auszudenken und Fehler in den jeweiligen Programmen, deren Dokumentation und Spezifikationen zu identifizieren und zu dokumentieren. Auch die Präsentation des aktuellen Qualitätsstandes der Software und meines eigenen Fortschritts beim Test gehören dazu.

Für meine Freizeit hatte ich in erster Linie einen körperlich anstrengenden Sport gesucht. Da ich auch ein Teamplayer bin und mich gern mit anderen austausche, kam für mich nur ein Teamsport in Frage. Am besten sollte es einer mit Wasser sein, um auch die Wasserratte in mir zu befriedigen. Da erinnerte ich mich an einen Freund aus meiner Schulzeit, der mir mal vom Drachenboot erzählt hatte. Er sagte, dass ich gern vorbeikommen und es mir anschauen kann. Seitdem sind nun acht Jahre vergangen und ich habe alles, was mir bei einem Sport wichtig ist, beim Drachenboot gefunden.

Ein Drachenboot ist in der Standardgröße ein 12,49m langes und ca. 250 kg schweres Boot, bei dem zehn Nasen hintereinander und jeweils zwei nebeneinandersitzen. Hinzu kommen noch eine Nase vorn an der Trommel und eine hinten am Steuer, welche das Team von insgesamt 22 aktiven Sportlern komplettieren.

Ziel beim Drachenboot ist es, dass alle Paddler mit einer möglichst perfekten Technik und im Gleichschlag das Paddel ins Wasser stechen, um das Boot mit jedem Schlag ein kräftiges Stück weiter in Richtung Ziel zu schieben und die Ziellinie als erstes Team zu überfahren.

Die Wettkampfstrecken reichen von 100m, 200m oder 250m über 400m, 500m oder 1000m bis hin zu 2km, 4km oder 11km oder sogar bis zu 42km. Das wichtigste bei jeder Strecke ist eine saubere Technik und der Gleichschlag, denn pure Kraft allein bringt das Boot kaum voran. Der Takt wird dabei von den beiden Paddlern in der ersten Reihe vorgegeben und vom Trommler und meist auch vom Steuermann für das gesamte Boot hörbar weitergegeben. Anders als bei vielen anderen Teamsportarten ist jede einzelne Position im Boot wichtig und jeder Fehler, egal von wem, hat negative Auswirkungen auf die Gesamtleistung des Teams und entscheidet somit über Sieg oder zur Niederlage.

Es kommt also nicht nur auf die physische Stärke an, auch eine ausgezeichnete mentale Stärke ist erforderlich – wer möchte schon gern schuld daran sein, dass das Team um eine hundertstel Sekunde geschlagen wurde, nur weil einmal kurz die Konzentration verloren ging? Doch neben dem sportlichen Teil sind es vor allem der Teamgeist und das respektvolle und freundliche Miteinander und natürlich die legendären Drachenbootpartys auf den Regatten, die diesen Sport so einzigartig machen.


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Für mich ist es der perfekte Ausgleich, um nach der Arbeit abschalten zu können. An stressigen Tagen tut es gut, alles am Wasser auslassen zu können. Die gedankliche Fokussierung auf Technik und Gleichschlag hilft obendrein die Gedanken von der Arbeit weg, hin zum Feierabend zu lenken. Hinzu kommt, dass beim Drachenboot überwiegend die Rückenmuskulatur beansprucht wird, die bei der Arbeit im Büro oft zu Problemen führt, da diese bei dem vielen Sitzen schlichtweg verkümmert.


Wenn ihr noch mehr Mitarbeiter und deren Hobbys kennenlernen wollt,
> dann schaut doch hier vorbei und taucht ab in die Welt der Foodies.