Jeder Mensch hat verschiedene Talente, Stärken, Vorlieben und Interessen, die ihn einzigartig machen. Genau diese Vielfalt an Persönlichkeiten macht das Arbeiten besonders spannend und wertschöpfend. Dabei ist Softwareentwickler nicht gleich Softwareentwickler, Consultant nicht gleich Consultant – wir sind Marathonläufer, Club-DJs, Umweltschützer, Vollblutmusiker und noch so viel mehr. Deshalb möchten wir euch die Vielfalt unserer Teams auf eine neue Art vorstellen und nicht nur zeigen, was unsere Kollegen bei uns in der T-Systems Multimedia Solutions (MMS) machen, sondern auch, was sie außerhalb ihres Jobs bewegt! Heute stellen wir euch zwei Kolleginnen vor, welche neben ihrer Arbeit den Ausgleich in ihrer Freizeit auf ihre eigene Art und Weise durch das Thema Essen finden! Und damit ist nicht gemeint, dass sie einfach nur gerne essen… 🙂

 

Lisa, Marketing, baut Kartoffeln an

Ich bin Lisa und seit 2015 arbeite ich im Bereich Digital Marketing in der Corporate Unit der T-Systems Multimedia Solutions. Dort betreue ich die Website, Social Media Kanäle und auch den Mailingversand zur Kundenkommunikation.
Verbringe ich den Großteil meines Arbeitsalltages im Büro vor dem Bildschirm, so unterstütze ich in der Freizeit meinen Freund bei der Landwirtschaft. Nebenberuflich bauen wir seit 2015 Kartoffeln auf etwa 2.000 qm an. Aufgrund der großen Fläche lohnt es sich verschiedene Sorten auszuprobieren, weshalb wir bis zu zwölf Sorten anbauen, von früher bis später Reife – mehlig bis festen Kocheigenschaften, historisch bis modern sowie gelb über rosa bis blaue Kartoffeln. Genau diese Vielfalt ist eine Bereicherung gegenüber dem begrenzten herkömmlichen Angebot in den Supermärkten.
Aber warum gerade Kartoffeln? Als alles Begann, ging es darum, das ehemalige Gärtnereigelände so zu bewirtschaften, dass es nicht zu viel Aufwand in der nebenberuflichen Tätigkeit bereitet. Deswegen haben wir uns für die Spezialisierung auf ein möglichst ertragreiches Anbauprodukt entschieden. Neben Weidewirtschaft, Obstbaumplantage und Blühwiese zur Bodenregeneration und als Insektenparadies gab es schließlich die Überlegung die Kartoffeln für den Verkauf anzubieten, um die Aufwände der ökologischen Bewirtschaftung zu refinanzieren. Kartoffeln sind außerdem relativ pflegeleicht und bieten historisch-bedingt eine sehr große interessante Sortenvielfalt, um ein entsprechend interessantes Angebot zu schaffen.
Meine Expertise bei der Gestaltung von Onlinemedien auf Arbeit kann ich hier ebenfalls einbringen. Ich betreue unseren Blog „Cossebauder Kartoffelacker“ sowie den Social Media Kanal und probiere gern neue Vertriebswege aus. Der Trend zu regionalen Produkten und die Nachfrage nach Transparenz bzgl. der Produktionsbedingungen bei den Konsumenten, begünstigen auch solche innovativen Initiativen wie Marktschwärmer, wo auf einer Onlineplattform wöchentlich Angebote verschiedener regionaler Erzeuger eingestellt werden und Bestellungen angenommen werden. Für den Markttag bereiten wir dann die Bestellungen vor und treffen unsere Kunden direkt zur Verteilung. Das direkte Feedback der Kunden und der Austausch mit anderen Erzeugern ist eine Bereicherung und bestärkt mich darin, dass die Digitalisierung viele innovative Lösungen hervorbringt und auch Chancen für einzelne kleine regionale Produzenten birgt, da sowohl Kunden als auch Händler davon profitieren.

 

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Patricia, Personalmarketing, betreibt einen Foodblog

Nachdem ich, Patricia, 2016 ein Praktikum im Videomarketing in der MMS absolviert habe, freue ich mich, dass ich seit dem 1. Juni als Elternzeitvertretung im Personalmarketing wieder zurück in der MMS bin. Im Bereich Talent Attraction & Recruiting bin ich nun unter anderem für unsere Schülerpraktikanten und Hochschulbotschafter zuständig.
Doch neben den spannenden Aufgaben und Projekten auf Arbeit, freue ich mich jeden Tag auf eins: meine Küche. Durch meine in der Küche handwerklich geschickte Oma und Mutter habe ich frühzeitig meine Leidenschaft für gutes, selbstgemachtes Essen entdeckt. Umso älter ich wurde, desto mehr wollte ich bei der Zubereitung teilhaben und alles selber machen. Als ich dann zu Beginn meines Studiums in meine WG mit Freunden zog, stand für mich das tägliche Kochen auf der Tagesordnung. Dabei habe ich sehr gern neue, verrückte und internationale Gerichte ausprobiert. Als ich dann gemeinsam mit meiner Kommilitonin und WG-Mitbewohnerin Nathalie das Seminar „Bloggen als Praxis“ an der TU Chemnitz besuchte, in dem wir die Aufgabe, einen Blog zu erstellen, erhielten, war Eines schnell klar: es soll ein Foodblog werden. Und so wurde uhiesig ins Leben gerufen. Aus einem Seminarprojekt wurde meine Leidenschaft – Und nun, 4 Jahre später, betreibe ich den Blog allein weiter.
Auf dem Blog nehme ich meine Leser auf eine kulinarische Reise um die Welt mit. Alles, was von woanders her kommt – im Erzgebirge als „uhiesig“ bezeichnet – landet in meiner Küche. Sei es eine Zutat, ein komplettes Gericht oder aber auch eine Zubereitungsform: von Whoopies über Kaiserschmarrn bis hin zu Pulled Chicken Burger und Gemüse-Quiche. Auch wenn Freizeit und Beruf getrennt sind, bringen mich meine Erfahrungswerte im Bloggen auch im Berufsleben weiter: das Social Media Marketing, das Verfassen von Posts und das stetige Vernetzen mit Foodie-Kollegen und Communities, vereint meine Fähigkeiten von Hobby und Beruf. UND die alltägliche Entspannung in der Küche hat einen großen Vorteil: meine Kollegen dürfen sich auch das ein oder andere Mal über ein Mitbringsel aus der Küche freuen und Versuchskaninchen spielen. 🙂

 

Ihr wollt Patricia und ihre Kolleginnen und Kollegen im Personalmarketing mal selber kennenlernen und tolle Events und Projekte umsetzen?
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