Herzlich willkommen zu einer neuen Folge in unserem Podcast „Ausgesprochen Digital“.
In einem Buzzword-Gewitter regnet auch oft der Begriff DevOps und hinterlässt bei den Meisten nichts als Fragezeichen. Was bedeutet der Begriff genau?
 Die Moderatoren Anja Schunk und Steffen Wenzel haben dieses Mal zwei Gäste aus der T-Systems Multimedia Solutions zum Gespräch gebeten: Diemo Wilk und Carlos Reuthe. Die zwei Experten für DevOps geben den Zuhörern einen Erfahrungsbericht aus Managementsicht. Sie erklären also nicht nur, was sich hinter dem Begriff verbirgt,
sondern erzählen auch, wie sich diese Methode anwenden lässt und aus welcher Motivation heraus,
sie sich dieser Herausforderung gestellt haben.



„Wir bringen Menschen zusammen die unterschiedliche Mindsettings haben. Und ein weiterer großer Vorteil ist, dass am Ende des Tages ein besserer Job für den Kunden gemacht werden kann.“

Diemo Wilk, Business Development




Im Gespräch mit Diemo Wilk und Carlos Reuthe

Diemo Wilk ist bei der T-Systems Multimedia Solutions seit Januar 2019 im Business Development tätig wo er unter anderem für die Beratung zu DevOps und der Reifegradanalyse sowie für die Entwicklung neuer Zusammenarbeitsprozesse mit dem Fokus auf Agilität zuständig ist. 2018 war er verantwortlich für den Aufbau und das Führen eines internen DevOps-Joint Ventures mit Startup Charakter.

Carlos Reuthe ist Service Manager bei der T-Systems Multimedia Solutions. Nach seinem Informatikstudium war er drei Jahre lang System Engineer und danach Servicemanager. Ab 2017 war er im XOPS Bereich für den DevOps Teamaufbau verantwortlich. Somit sind beide mehr als qualifiziert, unsere Fragen zum Thema DevOps zu beantworten.

You build it, you run it!

Eine neue Folge, heißt ein neues Thema: DevOps. Obwohl, so neu ist es gar nicht, denn die Idee zu dieser Art der Softwareentwicklung existiert schon länger. Die Moderatoren Steffen Wenzel, Mitgründer und Geschäftsführer von politik-digital e.V., und Anja Schunk, aus dem Bereich HR der T-Systems Multimedia Solutions, haben sich für heute etwas Besonderes überlegt. Zunächst wollen sie von ihren Gästen eine kleine Einführung in das Thema bekommen. Aber Achtung! Sie möchten es so erklärt haben, dass Zuhörer ohne das kleinste Vorwissen auch verstehen, was DevOps bedeutet. Das allein ist schon keine leichte Aufgabe. Aber unsere Moderatoren haben sich noch eine kleine Gemeinheit überlegt: Während die Gäste ihre leicht verständliche Definition hören lassen, dürfen sie keine Fremdwörter benutzen, die noch mehr zu Unverständnis führen, wenn doch, wird gebuzzert. Fast unmöglich. Diemo Wilk und Carlos Reuthe lachen nur über diese Challenge – wer weiß wie lange noch.

Aber nun endlich zu der Erklärung: DevOps ist eine neue Art der Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklung und IT-Betrieb – aus zwei getrennten Arbeitsbereichen wird einer gemacht und aus Bereichsdenke wird Teamarbeit. Dadurch entstehen Vorteile sowohl im Unternehmen als auch beim Kunden. In ihrem Gespräch erzählen Diemo Wilk und Carlos Reuthe, wie sie zu dieser Arbeitsweise gekommen sind, welche Herausforderungen es zu meistern gab und warum DevOps für sie ganz klar die Zukunft ist.

„Dieser organisatorische Wandel, das ist ja doch ein Paradigmenwechsel, wo auf einmal Entwickler und Betriebler zusammenarbeiten, das ist wirklich die große Herausforderung.“

Carlos Reuthe, Service Manager bei der T-Systems Multimedia Solutions


In erster Linie muss sich die Denkweise verändern: Zwei getrennte Bereiche, in denen Entwickler und Betriebler jeweils für sich gearbeitet haben, werden plötzlich zusammengelegt – aus einer Einzelarbeit wird eine Teamarbeit. Es ist also nicht nur technisch eine Zusammenführung, sondern auch menschlich. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten: Die Geschäftsführung muss wissen, wie sich so eine Umstellung abbilden bzw. auswirken wird, die Mitarbeiter müssen ihren Teamgedanken vertiefen und voneinander lernen und auch für die Kunden ist es eine Umgewöhnung, da sie aktiv mitwirken und den neuen Arbeitsmodus kennen müssen. Es ist ein Ausbruch aus der Komfortzone nötig, um sich diesem Ziel der Zusammenarbeit zu nähern. Das kostet Zeit und wahrscheinlich auch Nerven, denn hier werden feste Denkweisen eingerissen.

Für die zwei Experten ist klar, DevOps ist eine Kultur, in der möglichst viele Schnittmenge, wie eine Brücke, zwischen zwei Arbeitsbereichen geschaffen werden muss. Nur so entsteht ein Verständnis für die Probleme des Anderen und nur so gehen Mitarbeiter über die Grenzen ihrer eigenen Kernkompetenzen hinaus. Das braucht seine Zeit, weshalb mit dem Kunden feste Ziele vereinbart werden müssen, die Step by Step erreicht werden.

Die wichtige Frage im Vorfeld ist, ob es sich lohnt, ein Projekt mit dieser Methode anzugehen. Ist es groß genug? Für einen besseren Vergleich geben Diemo Wilk und Carlos Reuthe im Laufe des Gesprächs zwei anschauliche Beispiele. Außerdem zeigen sie auch Grenzen dieser Methode auf, sowie negative Aspekte, die ohne umfassende Überlegung und Abwägung sicherlich entstehen können. Am Schluss wird sogar versuchsweise noch ein kleiner Kindheitstraum erfüllt – es lohnt sich reinzuhören!

Wir haben Sie auf den Geschmack, … aufs Gehör gebracht?
>Dann lesen Sie doch begleitend den Artikel von „DevOps zu DevQOps“


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