Zum zweiten Mal in Folge fand die NewCon als digitales Event am 29. und 30. September statt. Unsere Gäste haben auf unserer selbst-entwickelten Eventplattform auf Basis von OpenSocial Vorträge, Online-Seminare, Workshops und eine Talkrunde live aus der Telekom Design Gallery in Bonn verfolgen können. Das Moderationsduo aus Dr. Steffen Wenzel und Christiane Körner sowie das Event-Team um Kathrin Horn waren vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Das krisensichere, resiliente Geschäft sowie die Entwicklung zu einem digitalen Vorreiter standen im Vordergrund der Veranstaltung. Unsere Kunden waren aktiv eingebunden und haben aus erster Hand ihre Erfahrungen beim Sprung in ein widerstandsfähiges, digitales Geschäft geteilt.

Der erste Tag des Events stand unter dem Motto „Automation Experience“. Denn durch die stetig zunehmende Digitalisierung ist es notwendig, die eigenen Services und Prozesse agil, sicher und zuverlässig zu gestalten. Nur damit wird die Grundlage für einzigartige Erlebnisse für Mitarbeitende und Kunden geschaffen. Eingeleitet wurde dieser Tag durch die Keynote von Zukunftslobbyist Dr. Wolfgang Gründinger: „Mensch, Moral, Maschine: Welche Spielregeln brauchen wir für die Digitalisierung?“. In dieser fragt er danach, welchen Wert menschliche Arbeit noch hat, wenn Roboter immer mehr Arbeit übernehmen. Weitere Speaker des Tages waren beispielsweise unser Kunde Sergej Desser von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Hans Klingstedt von unserem Partner Smart Systems Hub. Die Themen reichten von RPA über Backend Automation bis zu IoT Prototyping. Ein Highlight des Tages war die Talkrunde mit unseren Kunden KWS Saat und Heraeus über erfolgreiche Testautomatisierung in zwei unterschiedlichen Branchen.

Am zweiten Tag der NewCon stand das Thema „People Experience“ im Vordergrund. Die zwei großen Fragen, welche die Teilnehmenden über diesen Eventtag begleiteten, waren: Wie wird die Erfahrung der eigenen Beschäftigten und Kunden einzigartig? Und wie schafft man es, die digitale Customer- und Employee-Experience zu revolutionieren? Los ging es dazu mit einer Keynote von der Glücksforscherin Maike van den Boom. Sie stellte unter anderem die These auf, dass Arbeit nicht professionell sein sollte, sondern persönlich. Zu Themen wie dem digitalen Wandel im Marketing und Vertrieb, Kundenzentrierung dank Vertriebsdigitalisierung und Change-Mythen sprachen unsere Kunden Solarwatt, Schwan Cosmetics und SachsenEnergie. Ein spannender Tagespunkt war zudem der Glücksworkshop von Laura Hesse von der T-Systems MMS, in welchem die Teilnehmenden anhand der Design Thinking Methodik drei Experimente für Ihre Customer Experience Strategie erarbeiteten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die NewCon Academy, die dieses Jahr zum ersten Mal ins Leben gerufen wurde. Hier wurde den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, sich untereinander und mit Expert*innen über die neusten Digitaltrends interaktiv auszutauschen.

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Inzwischen liegt die NewCon bereits einige Wochen zurück. Das haben wir uns zum Anlass genommen, um gemeinsam mit der Projektleiterin Kathrin Horn sowie den Marketing Managerinnen Julia Kunert und Isabel Uhle, die beide für die inhaltliche Konzeption der NewCon verantwortlich waren, die Veranstaltung Revue passieren zu lassen.

Wie verlief die Planung und Organisation der NewCon dieses Jahr in der unklaren Pandemiesituation?

Das erste Brainstorming zur Planung der Veranstaltung fand bereits im November letztes Jahr statt. Seitdem haben wir kontinuierlich an der Organisation gearbeitet und unser Konzept weiterentwickelt. Die größte organisatorische Herausforderung war die Komplexität der NewCon als übergreifende Marketingveranstaltung. So wurde jeder Fachbereich bei wichtigen Entscheidungen miteinbezogen.

Um dem Hygienekonzept des Konzerns gerecht zu werden und dafür zu sorgen, dass sich alle Gäste und Verantwortliche, die während der Veranstaltung in Bonn vor Ort waren, sicher fühlen, haben wir ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt. Demzufolge haben wir sogar eine eigene Teststation bereitgestellt.

Welche Vor- und Nachteile seht ihr für Digitalkonferenzen im Vergleich zu physischen Events?

Über Digitalkonferenzen erreichen wir viel mehr Menschen und können mehr Anmeldungen generieren, da diese online meist unkomplizierter ist. Dennoch bedeuten Digitalkonferenzen noch viel mehr Aufwand – im Konzept, der technischen Umsetzung und in der Kommunikation. Es braucht eine gut geplante und langanhaltende Kommunikation über viele Kanäle. Und es gibt gerade bei den technischen Aspekten viel Planungsaufwand und recht viele Unsicherheiten. Außerdem ist die No-Show-Rate bei Digitalevents viel höher, sie liegt etwa bei 50 %.

Auch kommt man kaum in Interaktion mit den Zuhörern. Neben mehreren, eher kürzen Impulsen haben wir Umfragen, Chats, Terminbuchungs- und Downloadmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Dennoch ist die Hürde zur aktiven Teilnahme offenbar noch immer recht hoch. Bei physischen Events ist die persönliche Ebene sofort da und damit ist auch Verbundenheit und eine aktivere Teilnahme gegeben.

Welche Formate wurden produziert – und warum?

Wir haben viele Formate zusammengebracht und dann erst vor Ort in einer Eventproduktion zusammengesetzt. Die Kunden- und Mitarbeitendeninterviews wurden vorab bereits aufgezeichnet, alle anderen Formate, wie die Keynotes, die Talkrunde, die Onlineseminare und Workshops wurden live übertragen.

Alle Formate wurden auch aufgezeichnet und den Teilnehmenden bereits exklusiv zur Verfügung gestellt. Inzwischen gibt es die Aufzeichnungen auch auf unserem YouTube-Kanal. Im Dezember wird zudem eine Podcast-Staffel zu den Themen der NewCon erscheinen.

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Was sind die Best Practices eurer Erfahrung im Management von digitalen Events?

Unser Gefühl ist, dass die Leute langsam müde von digitalen Events sind. Deswegen wollen wir nächstes Jahr unseren Fokus, sofern es möglich ist, wieder mehr auf physische Events legen, wo sich die Teilnehmenden wieder persönlich vernetzen und austauschen können. Wobei wir uns aber durchaus vorstellen können, kleinere Talkrunden zusätzlich als Livestream anzubieten, um noch mehr Interessierte zu erreichen.

Zudem sollte man generell bei Events vorher hinterfragen, was das Ziel der Veranstaltung ist. Während Teilnehmer*innen physischer Events bereits ein näheres Interesse an der Thematik der Veranstaltung haben, wollen sich Teilnehmer*innen digitaler Events oft erst einmal generell zu bestimmten Themen informieren. Das spiegelt sich danach auch in den Zahlen der Veranstaltung wider.


Hier geht es zum Beitrag „Vorsprung durch Resilienz – Die Skandinavier machen’s vor“ im Blog der Telekom zu den Inhalten auf der NewCon 2021


Zu den Aufzeichnungen der Vortäge und Talkrunde auf YouTube


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