Trotz umfangreicher Expertise immer noch den Blick für Marktbedarfe und die Zukunft haben, das steht bei der T-Systems Multimedia Solutions (MMS) ganz oben auf der Aufgabenliste. Lars Vogel, Leiter der Business Unit New Work Experience bei der MMS und Mentor im hubraum Mixed Reality Programm, erzählt, welche wichtigen Aufgaben das Programm erfüllt und wie dabei bahnbrechende Innovationen entstehen.

Worum handelt es sich beim hubraum und welche Ziele verfolgt dessen Mixed Reality Programm?

Lars: hubraum – der tech incubator der Deutschen Telekom existiert seit 2012 und entwickelt in Zusammenarbeit mit Startups neue Applikationen für Kunden, Partner und Bereiche in der Deutschen Telekom. Insbesondere zukünftige Entwicklungen, die heute noch nicht auf dem Markt verfügbar sind, stehen dabei im Mittelpunkt. So können Marktbedarfe identifiziert und frühzeitig angegangen werden. hubraums Inkubationsprogramme fördern verschiedene Initiativen, wie zum Beispiel Innovationen rund um 5G, Künstliche Intelligenz oder wie in diesem Fall XR. Unter XR werden die Technologien Virtual-, Augmented- und Mixed Reality subsumiert. Mit ihnen kann man in digitale Welten eintauchen oder die reale Welt mit digitalen Inhalten anreichern und erweitern. So wurden im Rahmen des aktuellen Mixed Reality Programms 500 Start-ups gescoutet und 150 Bewerbungen entgegengenommen. 34 Unternehmen hatten im Anschluss die Chance, sich vor der Jury zu präsentieren. 14 haben es letztlich geschafft und arbeiten nun gemeinsam mit hubraum und der Telekom, sowie den Partnern Nreal, Unity und Qualcom an neun Applikation in Bereichen wie Entertainment und Produktivität. Dabei werden sie sowohl technologisch als auch businessseitig unterstützt.

Was sind deine Aufgaben als Mentor?

Lars: Ich bin zusammen mit meinem Kollegen Terry Schussler (Senior Director Spatial Computing, Telekom US) als Business-Mentor für Start-ups zuständig. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren über die Kontinente hinweg eng zusammen und haben ein breites Netzwerk aufgebaut. Unsere Aufgabe ist es, den Startups dabei zu helfen, ihre Lösungen gemeinsam mit uns in den Markt zu bringen. Wir sind für sie als Ansprechpartner da und beraten sie bezüglich relevanten Kundengruppen, Businessmodellen sowie Use Cases und kümmern uns um Friendly User Tests. Auch bei technischen Herausforderungen unterstützen wir mit unseren eigenen Experten. Ferner achten wir darauf, dass die vorgegebenen Fristen und Meilensteine in der Entwicklung innerhalb des Programms eingehalten werden und begleiten somit das gesamte Projektmanagement. Darüber hinaus prüfe ich im speziellen, wo es Anknüpfungspunkte zu Konzerneinheiten gibt und stelle Kontakte her. Aktuell betreue ich die beiden Start-ups Matsuko (zusammen mit Terry Schussler) und Tripp, welche Lösungen für die nRreal-Brille entwickeln.

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Was genau entwickelt das Start-up Matsuko?

Lars: Matsuko entwickelt eine Applikation für die nReal-Brille, die virtuelle Zusammenarbeit nachhaltig verändern wird. Das junge Unternehmen arbeitet an der Umsetzung von Kollaborationen über Hologramme. Man wird beispielsweise als Moderator eines Meetings von den anderen nicht nur als Avatar gesehen, sondern als Hologramm. So, wie man es bisher nur aus Science-Fiction-Filmen wie Kingsman kennt. Dafür sind nicht, wie bisher, mehrere Kameras in einem Raum nötig, die den Menschen von allen vier Seiten aufnehmen und mit einem Hochleistungsrechner in einen dreidimensionalen Stream wandeln. Stattdessen schafft es die Lösung des Start-ups, Hologramme allein durch die Nutzung der iPhone-Kamera zu ermöglichen, was bahnbrechend für die Hologramm-Technologie ist. So kann jede Bewegung des Sprechers, seine Gestik und sogar Mimik in den digitalen Raum projiziert werden. Diese Hologrammfunktion ist besonders für die persönliche Bindung zwischen Menschen wichtig, da sie räumliche Nähe zu Bezugspersonen schafft, wo WebEx-Meetings oder Videokonferenzen nicht mehr ausreichen.

Inwiefern profitiert die T-Systems Multimedia Solutions von den entwickelten Lösungen?

Lars: Zunächst einmal können wir enorm von der Mentalität der Start-ups profitieren. Mir persönlich macht es große Freude, mit den jungen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Es ist sehr inspirierend und auch erfrischend, ihre Denkweisen und Herangehensweisen an Dinge zu erleben. Dieses mutige und innovative Handeln tragen wir in unsere eigenen Teams und verbessern dadurch unsere Zusammenarbeit noch weiter. Aber auch darüber hinaus profitiert die MMS von dem Programm, da die gemeinsam entwickelten Themen unser eigenes Portfolio erweitern und mit den Start-ups neue Partner gewonnen werden können, deren Lösungen wir unseren Kunden dann unter anderem im Rahmen unserer XR-Collaboration-Lösungen anbieten können.

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Welchen Nutzen können die Kunden der MMS genau daraus ziehen?

Lars: Viele unserer Kunden möchten sich selbst gern als innovatives Unternehmen platzieren und neueste Technologien für ihre Arbeitsprozesse nutzen. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Start-ups haben unsere Kunden die Möglichkeit, neue Technologien vor allen anderen auszuprobieren und frühestmöglich ihren Nutzen daraus zu ziehen. So haben sie die Chance, schon vor ihren Wettbewerbern zu testen, ob neue Entwicklungen für den Kunden passen und wie sie eventuell an das Unternehmen angepasst werden können. Diese einzigartige Möglichkeit bietet sich unseren Kunden durch diese Programme. Die MMS kann hierbei sowohl vermitteln als auch beraten und bis hin zur technischen Integration alle beteiligten Parteien unterstützen.

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