Paul Riedel, Sales Consultant Automation, T-Systems MMS
Tobias Müller-von Bloh, Lead Center of Excellence Salesforce, T-Systems MMS

Salesforce launcht ein neues Automation Tool, mit welchem wir bereits mehrjährige Projekterfahrung haben – wie geht das denn? Vor knapp einem Jahre wurde es verkündet – Servicetrace wurde von MuleSoft gekauft. MuleSoft betonte in seiner News vom September 2021 die Bedeutung der Automatisierung für ihr heutiges Geschäft. Die Erweiterung des MuleSoft Portfolios um Robotic Process Automation (RPA) wird viele Arbeitsabläufe weiter erleichtern und beschleunigen.

Was bedeutet das aber für den Fortbestand der RPA-Lösung? Und welchen Einfluss hat es auf die sich bereits am Markt befindliche Servicetrace-RPA-Lösung? In diesem Artikel erfahren Sie in aller Kürze das Wichtigste zur neuen MuleSoft RPA-Lösung, die mit der Release Note vom 01.06.2022 eingespielt wurde.

Was ändert sich an der RPA-Lösung?

Die Integration von MuleSoft bringt einige Auswirkungen auf die RPA-Lösung mit sich. Die Managementoberfläche wird zukünftig nur in der Cloud betrieben werden – alle Funktionen bleiben jedoch weiter erhalten. Die Oberfläche erhält ein moderneres Look & Feel.  An der Produktvision von MuleSoft wird deutlich, dass die Integration API-basierter Workflows noch verstärkt wird.

Als Partner von Servicetrace bekommen unsere Expertinnen und Experten frühzeitig Einblicke in das Produkt. Das ermöglicht die aktive Mitgestaltung und das Einbringen von wertvollem Feedback und langjähriger Erfahrung aus Projekten, um die neue Lösung MuleSoft RPA kundenzentriert mitzugestalten.

Was bedeutet das für Kunden, die bereits Servicetrace im Einsatz haben oder dessen Einsatz planen?

Die Cloud-Lösung bringt viele Vorteile für bestehende und neue Kunden, wie z. B. die Schonung von Ressourcen, die wegfallende Notwendigkeit, eigene Rechenkapazität vorzuhalten sowie eine höhere Skalierbarkeit. Außerdem werden damit flexible Abrechnungsmodelle als pay-per-use möglich. Auch Sicherheitsbedenken über die Nutzung einer Cloud-basierten Lösung kann positiv begegnet werden: Das Cloud Hosting auf einer AWS Instanz in Frankfurt gewährleistet die DSGVO-Konformität. Design Studio und Roboter selbst bleiben weiterhin in der Infrastruktur des Kunden. MuleSoft setzt auf die Erweiterung der API-Schnittstellen, sodass die RPA-Lösung mit mehreren Services verknüpft werden kann. Somit soll die RPA-Lösung keine Insellösung mehr sein, wie sie es bislang war. Ein Schnittstellenmanagement als Komplettlösung gewährleistet zukünftig die Organisation und Steuerung. Durch den Low/no code Ansatz von RPA & Composer werden außerdem die Business User befähigt zur Automatisierung selbstständig beizusteuern.

Die RPA-Lösung ist darüber hinaus in das Salesforce-Ökosystem eingebunden. So ist es möglich, über den MuleSoft Composer vorgefertigte Konnektoren und Vorlagen zu verwenden, die eine Integration zu Salesforce erstellen können.

Was bedeutet das für Salesforce-/MuleSoft-Kunden?

Die Kunden, die bereits Lösungen von Salesforce oder MuleSoft verwenden, gewinnen dadurch die Möglichkeiten Schnittstellen zu automatisieren, was früher mit API-Integration nicht realisierbar war. Nun mit RPA lässt sich die Automatisierung schnell und einfach gestalten.

Dabei kann eine Integration via RPA gegenüber dem Aufbau einer kompletten API-Integration entscheidende Vorteile bringen:

  • RPA-Integrationen sind deutlich schneller und kostengünstiger implementiert.
  • Integrationen können dank Low-/No-Code-Ansatz einfach erstellt, gewartet und weiterentwickelt werden.
  • Diese Schnelligkeit eröffnet völlig neue Use Cases und verhilft zu einem hohen Automatisierungspotential in den Unternehmen.
  • Integrationen können, teils auch ohne Ressourcen, auf Seiten des Schnittstellen-Partners erfolgen.
Die Vorteile von MuleSoft RPA (Quelle: MuleSoft)

Diese Fähigkeiten werden somit Kunden und Interessenten von MuleSoft dabei unterstützen, schneller und einfacher eine Vielzahl von Integrations-Use-Cases zu verwirklichen. Gerade abseits der wesentlichen IT-Systeme schlummert ein ungeahntes Potential für die Automatisierung von Abläufen und die Integration von Datensilos zur Verwirklichung des 360° Blicks auf Kunden.

Die T-Systems MMS begleitet als Digitaldienstleister Großkonzerne und mittelständische Unternehmen bei Projekten rund um die digitale Transformation. Seit der Gründung des Salesforce Center of Excellence (COE) im Jahr 2015 bündeln wir das Salesforce-Knowhow innerhalb des Konzerns der Deutschen Telekom. Ausgezeichnet wurden die Expertenteams jüngst als MuleSoft Partner of the Year 2021 und konnten auch ihre drei Positionen im Leader-Quadranten der ISG Provider Lense Salesforce Ecosystem Partners Germany in 2022 verteidigen. Wir können außerdem auf eine 8-jährige Partnerschaft mit Servicetrace zurückblicken. Dies ermöglichte frühe Einblicke in das neue MuleSoft RPA Produkt und ein 10-köpfiges, einsatzbereites Team an Automation-Expert*innen.

Als zuverlässiger Partner können wir Ihnen mit der Expertise bei allen Änderungen zur Seite stehen. Dank unseren langjährigen Erfahrungen mit Cloud-lösungen helfen wir auch auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Cloud-Einsatz. Darüber hinaus erfreuen wir uns einer langfristigen guten Partnerschaft sowohl mit Servicetrace als auch MuleSoft.

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Teaser zum Whitepaper "RPA im Rechnungswesen: Wie Robotic Process Automation die Arbeit der Finanzabteilung verändert"
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Paul Riedel, Consultant Automation, T-Systems MMS

Paul Riedel treibt und begleitet seit 2015 Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte. Dabei hat er in Rollen des Projektleiters, Projektcontrollers und strategischer Berater seine Kunden unterstützt. In seiner jetzigen Rolle als Sales Consultant im Bereich Automation hilft er bei der Qualifizierung und Analyse von Kundenherausforderungen und begleitet Projekte.


Tobias Müller-von Bloh, Lead Center of Excellence Salesforce, T-Systems MMS

Tobias Müller-von Bloh begleitet seit 2015 Salesforce-Projekte in der T-Systems MMS. In Großprojekten war er in der Rolle des Lead Consultants mit dem weltweiten Roll Out von Salesforce-Lösungen in der Automotive-, Medizin- und Telekommunikations-Branche betraut. In seiner jetzigen Rolle als Lead des Center of Excellence Salesforce bündelt Tobias die Salesforce-Expertise der T-Systems MMS und treibt Themen wie operationale Exzellenz, Business Development, Innovationen und Knowledge Management voran.