Vom 14. bis zum 18. März 2016 öffnete die CeBIT auf dem Messegelände in Hannover wieder ihre Pforten. Unter dem Motto „d!conomy – join, create, suceed“ präsentierten rund 3.300 Aussteller aus 70 Nationen ihre Lösungen rund um das Thema Digitalisierung. Da durfte die T-Systems Multimedia Solutions natürlich nicht fehlen und zeigte ausgewählte Exponate am Stand der Deutschen Telekom.

Auch ich (Catherine Härthe, Lernende Marketing) durfte einen Tag dabei sein und das erste Mal Messeluft schnuppern. Mit der Ankunft am Bahnhof Hannover Messe/Laatzen fiel für mich der Startschuss für einen ereignisreichen und spannenden Tag auf der CeBIT 2016. Mein erstes Ziel sollte der Telekom Stand sein – laut meinen Informationen hielt sich sogar gerade  Bundeskanzlerin Angela Merkel dort auf – also nichts wie hin! Doch das war leichter gesagt als getan. Etliche Messehallen sowie eine Busfahrt später war es dann geschafft und ich stand vor dem eindrucksvollen Stand der Deutschen Telekom. Hier machten sich schon vor dem kalendarischen Beginn Frühlingsgefühle breit: Bunte Blumensträuße, weiß blühende Kirschbäume und von der Decke aus erstreckten sich magentafarbene Blüten über die gesamte Telekom-Area – ohne lobhudeln zu wollen: für mich wirklich der schönste Stand der ganzen CeBIT. Im Zentrum des kreisförmig arrangierten Ausstellungsbereichs befand sich eine Bühne, die Platz für Vorträge und Diskussionen bot. Hier präsentierte Timotheus Höttges Frau Merkel das Rechenzentrum der Telekom oder auch „Fort Knox“ der Daten genannt. Doch leider kam ich zu spät und konnte dieses Ereignis nicht live miterleben. Nichtsdestotrotz gab es für mich so einiges zu entdecken.

Für alle die nicht live vor Ort dabei sein konnten, haben wir ein kurzes Impressionsvideo erstellt.

 

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Digitalen Wandel in der Praxis erleben  
Bereits im Vorfeld hatte ich mich mit den CeBIT-Themen beschäftigt und freute mich diese nun auch endlich live zu erleben. Besonders gespannt war ich auf die Darstellung von Predictive Maintenance, der vorausschauenden Wartung. Hierbei tragen Sensordaten dazu bei, Probleme schon vorherzusehen, bevor diese überhaupt entstehen. Getoppt wurde das Ganze durch den Prognose-Automaten. Hier konnten interaktiv Verspätungsereignisse an bestimmten Punkten ausgelöst werden, worauf dann der weitere Verlauf beispielsweise eines Zuges in Echtzeit prognostiziert und visualisiert wurde. Erst da wurde mir bewusst, dass Predictive Maintenance nicht nur Vorteile für das Verkehrsunternehmen bietet, sondern auch für mich als Endnutzer, um frühzeitig alle wichtigen Informationen zu meiner Reise in Echtzeit direkt aufs Smartphone zu bekommen.

Mein persönliches Highlight ereignete sich jedoch am Stand der Barrierefreien IT. Hier stellte unsere blinde Mitarbeiterin Ursula Weber (Test and Integration Center der T-Systems Multimedia Solutions) vor, wie sie Webseiten und Anwendungen wahrnimmt. Ihre Hilfsmittel, der Screenreader und die Braillezeile, konnten dabei von mir auch direkt getestet werden. Faszinierend war für mich, wie schnell die Texte mit dem Screenreader vorgelesen werden. Im Gespräch wurde mir auch deutlich, wie wichtig barrierefreie IT überhaupt ist – auch mit Blick auf die immer älter werdende Gesellschaft.

Dies waren nur einige der zahlreichen Lösungen, die ich auf der CeBIT genauer beobachten konnte. Gern hätte ich mir noch Vorträge und Paneldiskussionen angehört. Beispielsweise sprach Ulf-Jost Kossol (Leiter Social Business Technology) darüber, wie Digital Experience zu mehr Kundenengagement führt. Oliver Nyderle (Projektfeldmanager Digital Integrity Consulting) referierte über die Thematik Mittelstand und Clouds und Ingo Notthoff (Leiter Marketing) war im Fireside Chat zur Rolle des Marketings im Zeitalter des Internets der Dinge vertreten. Ebenfalls spannend ist die Li-Fi-Entwicklung, mit der sich unter anderem Jörg Benze (Program Manager Visible Light Communication Solutions) beschäftigt.

Doch in den fünf Stunden, die ich auf der Messe verbrachte, konnte ich mir nicht annähernd alles anschauen. Dennoch brachte mich mein Besuch zu einer wertvollen Erkenntnis: Es ist wichtig weiterzudenken und über den Tellerrand hinaus zu schauen, denn auf der CeBIT 2016 wird nicht nur Zukunftsgeschichte geschrieben, sondern auch unser aller Leben beeinflusst.

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